Berufsorientierung

Die berufliche Orientierung („BO“) im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ aus der Sekundarstufe I wird gemäß den Vorgaben des Landes NRW in der Sekundarstufe II fortgeführt und um die Studienorientierung erweitert. Demzufolge sprechen wir bei uns an der Richard-von-Weizsäcker-Gesamtschule von der Studien- und Berufsorientierung („StuBo“).

Die Entscheidung für einen Berufsweg ist erfahrungsgemäß eine der schwierigsten Entscheidungen für junge Menschen, daher verstehen wir unseren Auftrag als Schule so, dass die Bausteine von Jahrgang 5 bis 13 den Schüler*innen möglichst vielfältige Eindrücke ermöglichen und gleichzeitig die eigenen Stärken und Fähigkeiten immer wieder in den Fokus rücken sollen.

Ganz konkret findet sich dieses Verständnis in folgenden geplanten Bausteinen im Verlauf der Sekundarstufe II wieder:

  • Sprechstunde in einer der Mittagspausen im StuBo-Büro (C.014) für individuelle Beratungsanlässe mit dem Studien- und Berufswahlkoordinator Herrn Hemkentokrax.
  • Aktuelles Informationsmaterial und Hinweise auf Veranstaltungen am StuBo-Büro.
  • Veranstaltung zur Rolle der Bundesagentur für Arbeit während der Oberstufe, Vorstellung des Vereins „Arbeiterkind.de“ sowie Vorstellung eines externen Partners zum Thema Auslandsaufenthalt.
  • Enge Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit.
  • Betriebs- oder Hochschulpraktikum am Ende der Einführungsphase.
  • Workshops an unserer Schule im Rahmen des Projektes „Abitur – und wie weiter“. Ziele der Coaches sind hier die eigenen Interessen und Stärken in den Blick zu nehmen und mit diesen konkrete Handlungsschritte für die Entscheidungsfindung festzulegen. Aus diesem Grund werden die Workshops vor und nach der Berufemesse sein, damit die Schüler*innen gefasste Handlungsschritte direkt umsetzen können.  
  • Teilnahme an der hauseigenen Berufemesse im Februar jeden Jahres.
  • Besuch mind. einer Hochschule im Rahmen von Hochschultagen
  • Nutzung von Online Self-Assessment-Tests, z.B. Hochschulkompass, Selbsterkundungstool der Bundesagentur für Arbeit, etc..

Die für die Oberstufe geplanten Bausteine werden fortlaufend überprüft, weiterentwickelt oder ggf. ersetzt, sodass eine zeitgemäße Orientierung gewährleistet bleibt. 

Abschließend bleibt zu sagen, dass die endgültige Entscheidung natürlich eine ganz persönliche und individuelle ist, die Sie zuhause gemeinsam treffen müssen. Aus diesem Grund sind Sie, liebe Eltern, z.B. in den Sprechstunden, bei der Berufemesse, an Eltern-abenden, etc. natürlich herzlich willkommen.

Wir als Schule werden Sie im Rahmen unserer Möglichkeiten begleiten.