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Corona-Projekte

Hier finden Sie Arbeiten unserer Schüler*innen aus der Corona-Zeit

Arbeiten in der Schule

in Zeiten von Corona

Diese anderen Zeiten verlangen von jedem Schüler, von jeder Schülerin viel – auch von ihren Familien. In der Schule setzen wir uns mit dem neuen Leben auseinander und ermöglichen gleichzeitig, dass jeder seine Form des Lernens findet.

Einige Ergebnisse sind hier zu sehen:

Parallelgedichte

In den Deutschkursen der Einführungsphase beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Lyrik der Nachkriegszeit. In dieser Reihe entstanden interessante Parallelgedichte, die statt der Kriegserlebnisse Corona in den Fokus stellen:

Christina Wiedemann: Die unheile Welt (2021)

ein Parallelgedicht zu „Die heile Welt“ von Werner Bergengruen (1950)

Quarantänehäuser sprießen,

Ärzte, Betten überall,

Forscher forschen, Gelder fließen

Politik mit Überschall. 

 

Tief im Innersten der Menschen

hoffen sie auf Spaß und Heil

Und mit jedem neuen Coronatag

infiziert sich ein neuer Stadtteil.

 

Ewig Abstandhalten das ist doof

Einkaufskörbe werden voll

da bleib ich lieber auf meinem Hof

doch trotzdem ist das nicht wirklich toll.

 

Zahlen steigen, Laune sinkt,

und die Maske ist immer dabei

Katastrophe so kann es klingen

wann ist es endlich vorbei?

 

Neue Träume glühn im Fernen,

neue Regeln stehn bereit,

bis zu den gewünschten Sternen

ist es noch so weit. 

Collagen aus der Coronazeit

Als Schüler*innen nach dem Corona-Lockdown wieder in die Schule kamen, war es selbstverständlich, sich mit dieser Zeit künstlerisch auseinanderzusetzen: Wie sah meine Welt plötzlich aus?Was beschäftigte mich? …. Die Collagen erzählen davon.

Druckgrafik – Selbstportrait: Das bin ich, das gehört unbedingt zu mir.

Linoldruck bedeutet, dass die Künstler*innen sich auf Wesentliches konzentrieren müssen. Das Selbstportrait ist immer das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit sich: was will ich unbedingt zum Ausdruck bringen?

„Das bin ich“

Ich habe mich dargestellt, wie ich mich in der Coronazeit erlebe. Die Maske ist für mich zum Alltagsgegenstand geworden.

"Das bin ich"

Mit meiner Grafik wollte ich meine Sehnsucht nach Japan ausdrücken. Ich bewundere die Kultur und die Menschen.

Es ist mein Traum, eines Tages dorthin zu reisen.

Zudem habe ich eine Schneelandschaft gewählt, weil der Winter meine Lieblingsjahreszeit ist und Schnee für mich eine ruhige Atmosphäre kreiert.

"Das bin ich"

Ich habe mein Gesicht dargestellt, da ich nicht alles darstellen kann, was mich ausmacht. Dies sind zum Beispiel meine Freunde, sind meine Hobbys, ist mein Wohnort, meine Familie, mein Gaming und … mein Aussehen.

Der Surrealismus

Neben den klassischen Darstellungsformen, erfanden Schüler und Schülerinnen auch lustige und lehrreiche Informationsvideos wie diese hier:

Gedichte machen Spaß

…einfach zuhören bei Hans Adolf Halbey’s Gedicht: „Der Pampelmusensalat“